VPN-Zugangsdienst.
Auch bekannt unter:
VPNTI-VPNKurz erklärt
Der VPN-Zugangsdienst stellt die verschlüsselte Netzwerkverbindung zwischen einer Pflegeeinrichtung und der zentralen Telematikinfrastruktur her. Er gewährleistet, dass alle Daten sicher und abhörgeschützt übertragen werden.
Der VPN-Zugangsdienst ist eine Kernkomponente der Telematikinfrastruktur. Er baut einen verschlüsselten VPN-Tunnel (Virtual Private Network) zwischen dem TI-Konnektor oder TI-Gateway in der Einrichtung und den zentralen TI-Diensten auf. Dieser Tunnel schützt alle übertragenen Gesundheitsdaten vor unbefugtem Zugriff.
Wie der VPN-Zugangsdienst funktioniert
Der Konnektor baut beim Start automatisch eine VPN-Verbindung zum zuständigen VPN-Zugangsdienst-Anbieter auf. Dieser Tunnel nutzt die bestehende Internetverbindung der Einrichtung, verschlüsselt den Datenverkehr jedoch zusätzlich. Der reguläre Internetzugang der Einrichtung bleibt davon unberührt.
Der VPN-Zugangsdienst wird von zugelassenen Anbietern betrieben und unterliegt der Aufsicht der gematik. Die Verbindung wird kontinuierlich überwacht und bei Störungen automatisch wiederhergestellt.
Sicherheitsfunktionen
Der VPN-Tunnel gewährleistet mehrere Sicherheitseigenschaften: Vertraulichkeit (Daten können nicht mitgelesen werden), Integrität (Daten können nicht manipuliert werden) und Authentizität (beide Seiten der Verbindung sind verifiziert). Zusammen mit der kartenbasierten Authentifizierung bildet der VPN-Zugangsdienst eine zentrale Säule des TI-Sicherheitskonzepts.
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