Begriff

eGK.

Auch bekannt unter:

Elektronische GesundheitskarteGesundheitskarte

Kurz erklärt

Die eGK (elektronische Gesundheitskarte) ist die Chipkarte der gesetzlich Versicherten in Deutschland. Sie ermöglicht die Identifikation gegenüber Leistungserbringern und den Zugriff auf TI-Anwendungen wie das Versichertenstammdatenmanagement.

Die elektronische Gesundheitskarte (eGK) ist die Chipkarte, die jeder gesetzlich Versicherte von seiner Krankenkasse erhält. Sie ersetzt seit 2015 die frühere Krankenversichertenkarte und enthält neben den Stammdaten des Versicherten auch ein Lichtbild und kryptographische Schlüssel für die sichere Kommunikation innerhalb der .

Gespeicherte Daten und Funktionen

Die eGK speichert die Versichertenstammdaten (Name, Geburtsdatum, Anschrift, Versicherungsstatus) und ermöglicht über die TI den Zugriff auf weitere Anwendungen:

  • — Abgleich und Aktualisierung der Versichertenstammdaten
  • — Speicherung von Notfalldaten auf der Karte
  • Zugriffsberechtigung auf die

Bedeutung für Pflegeeinrichtungen

Pflegeeinrichtungen kommen mit der eGK in Kontakt, wenn sie Versichertenstammdaten prüfen oder auf TI-Anwendungen zugreifen möchten. Dafür wird ein zugelassenes benötigt, das die eGK lesen kann.

In der ambulanten Pflege kann die eGK bei Hausbesuchen über ein mobiles Kartenterminal eingelesen werden. In stationären Einrichtungen erfolgt dies in der Regel bei der Aufnahme.